Gymnasium Taunusstein
Gymnasium des Rheingau-Taunus-Kreises
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Französisch am Gymnasium Taunusstein

 

 

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Berichte

31 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Taunusstein erwarben DELF-Diplom

Schüleraustausch mit Bienne 2008

Zweite Studienfahrt nach Frankreich

Erste Studienfahrt nach Frankreich 2007

Schüleraustausch mit der Schweiz 2007

 

1. Allgemeines zum Fach

Das Fach Französisch ist an unserer Schule ein Wahlfach. Zum einen kann Französisch als 2. Fremdsprache ab Klasse 7 (G8 ab Klasse 6) gewählt werden. Dann muss das Fach bis einschließlich Klasse 11 (G8 Klasse 10) belegt werden und kann dann als Grund- oder Leistungskurs eingebracht und als Abiturfach gewählt werden. Zum andern kann Französisch als 3. Fremdsprache ab Klasse 9 (G8 ab Klasse 8) gewählt werden. In diesem Fall muss das Fach bis einschließlich Klasse 10 (G8 Klasse 9) weitergeführt werden, kann aber auch als Grundkurs und als 3. oder 4. Abiturfach gewählt werden.

In beiden Fällen ist das Fach Französisch Hauptfach mit vier-fünf schriftlichen Arbeiten pro Schuljahr.

Nach Klasse 11 besteht darüber hinaus  die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Prüfung zur Erlangung des DELF-Diploms, einem international anerkannten Diplom der französischen Sprache. Dieses vom französischen Ministerium für Bildung vergebene Diplom bescheinigt, dass man über Grundkenntnisse im Französischen verfügt und fähig ist, mündlich und schriftlich in Alltagssituationen auf Französisch zu kommunizieren. Ein Nachweis, der bei Bewerbungen sicher positiv ausfällt.


31 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Taunusstein erwarben 2008 das DELF-Diplom

 

Aber, warum eigentlich Französisch lernen?

 

Französisch ist eine Weltsprache

Französisch wird nicht nur in Frankreich gesprochen. Es ist eine Weltsprache, die nicht nur in der Schweiz, in Belgien und in Luxemburg, sondern über die europäischen Grenzen hinaus in Teilen Kanadas und Lateinamerikas, im Fernen und Nahen Osten und in 18 Ländern des afrikanischen Raumes von ca. 160 Millionen Menschen gesprochen wird. In 35 Staaten ist Französisch Amtssprache – verständlicherweise ist das Beherrschen der französischen Sprache Grundvoraussetzung für die diplomatische Laufbahn.

Zudem ist Französisch eine Brückensprache und erleichtert das Erlernen anderer romanischer Sprachen wie Spanisch, Italienisch oder Portugiesisch sehr.

 

Französischkenntnisse erhöhen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Durch die fortschreitende Globalisierung und die Erweiterung der Europäischen Union ist es im Hinblick auf berufliche Chancen unerlässlich geworden, mindestens zwei Fremdsprachen zu beherrschen. Hier kommt der französischen Sprache eine besondere Bedeutung zu. Französisch ist im Gegensatz zum Deutschen offizielle Sprache der EU und der Vereinten Nationen. Angesichts der Vielzahl großer Konzerne, die in Deutschland und Frankreich Produktionsstätten betreiben und Verwaltungen unterhalten, wird verständlich, dass die französische nach der englischen Sprache die am häufigsten verlangte Fremdsprache in der Arbeitswelt ist.

 

Französisch lernen ist interkulturelles Lernen

Im Französischunterricht erlernen die Schüler nicht nur eine Sprache, sondern  begegnen der faszinierenden und bereichernden Kultur unseres Nachbarlandes. Je besser sie die Sprache beherrschen, desto mehr erhalten sie Zugang zu einem ganzen Kulturkreis, zu französischer Literatur, französischem Theater, Philosophie, Geschichte, Kochkunst etc. Im Sinne der deutsch-französischen Freundschaft und der zusammenwachsenden europäischen Gemeinschaft können die Schüler zudem lernen, mit einer manchmal auch fremden Kultur umzugehen und Fremdes und Andersartiges zu respektieren - auch wenn sie es einmal nicht verstehen. So kann und soll ein Beitrag zu einer Erziehung zu Toleranz und friedvollem Miteinander geleistet werden.

Schließlich ist Frankreich auch eines unserer Lieblingsreiseländer. Bereits nach zwei Stunden Autofahrt können wir in unserem Nachbarland die französische Lebenskunst „l’art de vivre“  entdecken und eine andere Kultur genießen. Dabei ist es natürlich von erheblichem Vorteil, wenn man die Sprache beherrscht.

 

Ist Französisch eine schwere Sprache?

Sofern sich diese oft gestellte Frage überhaupt eindeutig beantworten lässt, stellt Französisch hinsichtlich der Grammatik und Formenlehre größere Anforderungen als Englisch, aber weniger als Latein. Aussprache und Rechtschreibung erscheinen zunächst – ähnlich wie im Englischen – kompliziert, da man die Wörter anders schreibt, als man sie ausspricht. Sie folgen aber alles in allem sehr logischen und überschaubaren Regeln, mit denen man durch Übung und mit Hilfe der Methodik und Didaktik des modernen Fremdsprachenunterrichts schnell vertraut wird. Zudem bestehen bezüglich des Satzbaus und des Wortschatzes viele Ähnlichkeiten mit Englisch und Deutsch, was das Lernen sehr erleichtert.

 

2. Unterrichtsinhalte und Methoden

Dem Lehrplan entsprechend ist das erste Ziel des Französischunterrichts die mündliche und schriftliche Kommunikationsfähigkeit. Diesem Ziel soll  die Vermittlung der lexikalischen Grundlagen und der grammatischen Strukturen dienen, um den Erwerb der grundlegenden sprachlichen Kompetenzen - Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben -  zu ermöglichen.

So wird das Fach nach den Methoden des modernen kommunikativen Fremdsprachenunterrichts gelehrt. Dabei arbeitet die Fachschaft mit dem im Jahr 2004 erschienenen Lehrwerk des Cornelsen-Verlags „A plus”, das sowohl schüler- und methodenorientiert konzipiert ist als auch den neuesten lernpsychologischen und fachdidaktischen Ansprüchen gerecht wird. Mit Hilfe des Lehrbuchs, der traditionellen Arbeitshefte und audio-visueller Medien wird im Unterricht ermöglicht, dass sich die Schüler von den ersten Stunden an in der neuen Sprache verständigen. Früh einsetzende Rollenspiele lassen Sprachhemmungen gar nicht erst entstehen. Im Unterricht werden Situationen eingeübt, in denen die Schüler französischen Jugendlichen begegnen. So lernen sie im Dialog, etwas über ihre Hobbys oder ihre Familie erzählen zu können oder sich auch in Alltagssituationen in Frankreich zurechtzufinden.

Im Laufe von fünf Schuljahren erwirbt man einen Grundwortschatz von ca. 2400 Wörtern und Strukturen sowie entsprechendes themenspezifisches Vokabular. Hinzu kommen die wichtigsten Bereiche der Grammatik und der Formenlehre. In den ersten Lernjahren beschäftigt man sich vor allem mit Standardsituationen des Alltags und deren sprachlicher Bewältigung. Die Schülerinnen und Schüler werden dann zunehmend mit Originaltexten konfrontiert und so mit landeskundlichen und literarischen Fragestellungen vertraut gemacht. Damit verfügen sie am Ende der 11. Klasse über ein solides Fundament, das sich bei Bedarf (re)aktivieren und ausbauen lässt.

 

3. Projekte im Fach Französisch

  • Kurzstudienfahrt nach Paris

  • Austausch mit Bienne (französische Schweiz)

  • E-Mail Projekt (Kontakte per e-mail mit französischen und schweizer Jugendlichen)

  • Zusammenarbeit mit der Schülerbibliothek (Ausleihe von Lektüren: Romane, Krimis, Sachbücher)

  • Sprachenportfolio Französisch

  • Erwerb des DELF-Zertifikats

  • gemeinsame Kinobesuche

  • gemeinsame Ausstellungsbesuche

  • Angebote des Fachs Französisch in der Projektwoche

Die Fachschaft plant in Zusammenarbeit mit den anderen Fremdsprachen an der Schule die Einführung eines von der EU akkreditierten Sprachenpasses. Zudem soll ein Austausch mit einer französischen Schule aufgebaut werden.


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